Websitebesitz bestätigen
Relvato überwacht eine Website erst, wenn deren Inhaberin oder Inhaber nachgewiesen hat, dass sie ihnen gehört. Das verhindert, dass jemand eine Monitoring-Plattform — die Seiten lädt, sich anmeldet und Testbestellungen auslösen kann — auf eine fremde Website richtet. Bis dahin kannst du die öffentlichen Monitore einer neuen Website selbst starten, dreimal am Tag — echte Läufe auf der Live-Website. Du weist es einmal nach, auf einem von drei Wegen, dann beginnt die Überwachung. Diese Seite erklärt alle Wege, wie jeder Nachweis erneut geprüft wird und was zu tun ist, wenn Monitore wegen eines verfallenen Nachweises pausieren. Die Relvato-Oberfläche ist auf Englisch, daher stehen ihre Bezeichnungen hier im Original.
Was der Nachweis schützt
Solange eine Website nicht nachgewiesen ist, führt Relvato nur aus, was du von Hand startest: die öffentlichen Monitore — Uptime, SSL, DNS, SEO, Geschwindigkeit, Barrierefreiheit, Rechtstexte und Ähnliches — als echte Läufe auf der Live-Website, höchstens dreimal am Tag pro Domain und ohne Benachrichtigungen. Nichts läuft nach Zeitplan oder nach einem Plugin-Ereignis oder Deploy, und die Monitore, die auf der Website handeln — Checkout, Anmeldung, Testbestellungen, eigene Browser-Abläufe, der Exposure-Scan —, bleiben aus. Auch die Korrekturvorschläge von Relvato AI warten auf den Nachweis. Die Website-Seite zeigt, welcher Nachweis fehlt und wie viele Läufe heute noch übrig sind; sind sie aufgebraucht, meldet die Seite — und auch der MCP-Server — „Domain ownership verification is required“.
Der Nachweis gilt pro Website, und eine Website ist eine Adresse. Zwei Konten können dieselbe Website hinzufügen, und jedes muss den Besitz selbst nachweisen.
Weg A — das WordPress-Plugin verbinden
Installiere das Relvato-Plugin von WordPress.org (in WordPress ein neues Plugin hinzufügen und nach „Relvato“ suchen), öffne in WordPress „Relvato“ → „Settings“ und klicke auf „Connect with Relvato“: Du bestätigst die Website in Relvato und landest direkt wieder in WordPress, verbunden. (Alternativ fügst du den Verbindungstoken der Website ein — in Relvato unter „Settings“ → „Connection“.) Das kann nur, wer auf der Website ein Plugin installieren kann — genau das macht es zum Nachweis.
Für eine WordPress-Website ist das der richtige Weg: Er schaltet zusätzlich die Monitore frei, die das Plugin brauchen, etwa Checkout, Anmeldung, Zahlungsarten und den Sicherheits-Monitor der Administratorkonten.
Einmal verbunden, hält das Plugin den Nachweis selbst am Leben. Es meldet sich alle paar Stunden, schickt ein Ereignis, sobald sich auf der Website etwas ändert, und beantwortet Relvatos regelmäßige Abfrage. Jedes dieser Signale zählt als Lebenszeichen — wichtig auf Websites, deren Firewall eingehende Anfragen blockiert, denn der ausgehende Kontakt zählt ebenso. Antwortet das Plugin gar nicht, siehe „Plugin not responding“ beheben.
Weg B — die Domain bestätigen
Jede Website lässt sich stattdessen über einen Domain-Eintrag nachweisen; für Websites ohne WordPress-Anbindung ist das der einzige Weg. Öffne „Settings“ → „Connection“ und wähle eine der beiden Methoden. Relvato zeigt den Code deiner Website an; übernimm ihn exakt so.
„DNS TXT record“: Lege einen TXT-Eintrag beim Host _relvato-challenge an — der vollständige Name lautet also _relvato-challenge.deinedomain.de — mit deinem Code als Wert. Relvato akzeptiert den Eintrag auch auf der Domain-Wurzel, der schlichte Host @ funktioniert also ebenfalls, falls der Unter-Name bei deinem DNS-Anbieter umständlich ist. DNS-Änderungen brauchen einige Minuten.
„Homepage meta tag“: Kopiere das von Relvato angezeigte Meta-Tag mit dem Namen relvato-site-verification und deinem Code und füge es in den Head deiner Startseite ein. Relvato liest die Startseite und sucht genau diesen Code — eine Auffang- oder „Coming soon“-Seite kann also nicht zufällig bestehen.
Klicke anschließend auf „Verify“. Eine bestätigte Domain schaltet alle Monitore frei, die ohne Plugin auskommen: Erreichbarkeit, SSL, Visual- und Struktur-Monitore, Seitentempo, defekte Links und mehr.
Weg C — Google Search Console oder Bing Webmaster Tools
Wenn du die Website schon bei Google oder Microsoft bestätigt hast, können die das für dich bezeugen. Wähle unter Settings → Connection „Google Search Console“ oder „Bing Webmaster Tools“ und melde dich an. Relvato fragt nur Lesezugriff an — dieselbe Verbindung, die die Monitore für Google- und Bing-Suche nutzen — und prüft die Properties des Kontos.
Google: Das Konto muss Inhaber einer Property sein, die die Website abdeckt — einer Domain-Property (example.com, deckt alle Subdomains ab) oder einer URL-Präfix-Property für genau diese Adresse. Nutzer mit vollständigen oder eingeschränkten Berechtigungen zählen nicht: Sie wurden von einem Inhaber hinzugefügt, das ist kein Nachweis, dass sie die Website kontrollieren.
Bing: Die Website muss für das Microsoft-Konto als bestätigt aufgeführt sein, mit demselben Hostnamen.
Relvato prüft das jeden Monat erneut, wie einen Domain-Eintrag. Verliert das Konto den Zugriff oder ist es kein Inhaber mehr, pausieren die Monitore nach einer zweiten Verifizierung eine Stunde später, und du bekommst eine E-Mail — melde dich erneut mit einem Inhaber an oder nutze stattdessen den DNS-Eintrag oder das Meta-Tag.
Subdomains und www
Jede Adresse weist sich selbst nach. example.com zu bestätigen deckt shop.example.com nicht ab — lege den Eintrag für genau den Host an, den du überwachst, etwa _relvato-challenge.shop.example.com. Da du das DNS der Domain verwaltest, ist das meist ein zweiter Eintrag an derselben Stelle.
www ist die Ausnahme: www.example.com und example.com gelten als dieselbe Website, ein Eintrag genügt für beide.
Websites auf derselben Domain teilen sich auch Relvatos Taktung: Es läuft immer nur ein Monitor, und blockiert eine Firewall einen davon, hält Relvato die übrigen zurück, statt in dieselbe Wand zu laufen. Siehe Relvato hinter einer Firewall zulassen.
Ein Nachweis gilt nicht ewig
Domains wechseln den Besitzer und DNS-Einträge werden bearbeitet — deshalb prüft Relvato eine bestätigte Domain etwa alle 30 Tage erneut. Fehlt der Eintrag, pausieren die Monitore, bis du erneut bestätigst.
Der Plugin-Nachweis verfällt auf zwei Arten. Sieht Relvato 45 Tage lang kein Lebenszeichen des Plugins, läuft der Nachweis ab — ein aktives Plugin meldet sich innerhalb von Stunden, so lange Stille heißt also: Es ist wirklich weg. Und da das Plugin einer WordPress-Website mit genau einem Relvato-Konto verbunden ist, entzieht eine Neuverbindung mit einem anderen Konto dem bisherigen Konto den Nachweis sofort. Genau das passiert bei einer Agenturübergabe: Die Monitore des neuen Kontos starten, die des alten enden.
Vorher wirst du gewarnt. Relvato schreibt 10 Tage und 2 Tage vor Ablauf des Plugin-Nachweises — und sofort, wenn eine Neuverbindung ihn entzieht —, mit demselben Hinweis in den Benachrichtigungen der App. Eine bestätigte Domain zusätzlich zum Plugin ist die doppelte Absicherung: Beide Nachweise sind unabhängig, der Verfall des einen pausiert deine Monitore also nicht.
Wenn Monitore pausieren
Der Hinweis auf der Website-Seite nennt den Grund und verlinkt beide Lösungen: das Plugin neu verbinden („Connect with Relvato“ in WordPress oder der Verbindungstoken dieser Website) oder die Domain bestätigen. Beides stellt die Monitore mit dem nächsten Lauf wieder her.
Solange Monitore pausieren, ändert sich sonst nichts. Monitore, Einstellungen, visuelle Baselines, Verlauf und Benachrichtigungseinstellungen bleiben unverändert, und geplante Läufe starten wieder, sobald der Nachweis wieder vorliegt.
Die beiden Nachweise im Überblick
| Nachweis | So richtest du ihn ein | Wie Relvato erneut prüft | Wodurch er verfällt |
|---|---|---|---|
| WordPress-Plugin | Im Plugin auf „Connect with Relvato“ klicken (oder den Verbindungstoken einfügen) | Das Plugin meldet sich alle paar Stunden, bei jeder Änderung, und beantwortet Relvatos Abfrage | 45 Tage ohne Lebenszeichen des Plugins oder Neuverbindung mit einem anderen Relvato-Konto |
| Domain-Eintrag | TXT-Eintrag bei _relvato-challenge oder Meta-Tag auf der Startseite | Erneute Verifizierung etwa alle 30 Tage | Eintrag oder Tag wird entfernt oder geändert |
FAQ zum Besitznachweis
Können zwei Konten dieselbe Website überwachen?
Ja — eine Agentur und die Inhaberin können beide überwachen, jeweils mit eigenem Besitznachweis. Das Plugin gehört jedoch dem Konto, mit dem es verbunden ist: Eine Neuverbindung zu einem anderen Konto entzieht dem bisherigen Konto den Plugin-Nachweis sofort. Der Domain-Nachweis ist davon unabhängig — ein Konto, das zusätzlich die Domain bestätigt hat, behält seine Monitore ohne Plugin.
Deckt die Bestätigung von example.com auch shop.example.com ab?
Nein. Jeder Host weist sich selbst nach; lege den Eintrag für genau die Adresse an, die du überwachst. Einzige Ausnahme ist www: www.example.com und example.com gelten als dieselbe Website.
Eine Firewall blockiert Relvato. Verfällt dann der Plugin-Nachweis?
Nein. Das Plugin meldet sich von sich aus bei Relvato — alle paar Stunden und bei jeder Änderung —, der Nachweis bleibt also auch bei blockierten eingehenden Anfragen bestehen. Relvato zuzulassen lohnt sich trotzdem, damit die Monitore selbst laufen können.
Was passiert mit meinen Daten, während Monitore pausieren?
Es wird nichts gelöscht. Monitore, Einstellungen, visuelle Baselines, Verlauf und Benachrichtigungseinstellungen bleiben unberührt; es laufen lediglich keine Monitore, bis der Besitz wieder nachgewiesen ist — danach geht es nach Plan weiter.
Brauche ich das Plugin überhaupt?
Für öffentliche Seiten nicht: Eine bestätigte Domain deckt Erreichbarkeit, SSL, Visual- und Struktur-Monitore, Seitentempo, defekte Links und mehr ab. Das Plugin schaltet die Monitore frei, die in WordPress oder WooCommerce hineinsehen müssen — Checkout, Anmeldung, Zahlungsarten, Hintergrundjobs, Datei- und Administratorkonten-Integrität.
Ich habe das Plugin entfernt, will aber die Monitore für öffentliche Seiten behalten. Was tun?
Bestätige die Domain, bevor der Plugin-Nachweis abläuft — dann pausiert nichts. Ist er bereits abgelaufen, bestätige die Domain, und die Monitore laufen mit dem nächsten Lauf weiter.