Cookie-Consent-Checker: Was lädt, bevor ein Besucher zustimmt?
Gib eine beliebige Seite ein. Der kostenlose Cookie-Consent-Checker besucht sie wie ein Erstbesucher aus Europa — frischer Browser, keine Cookies, nichts angeklickt — und zeichnet jede Anfrage an Werbe- und Analysedienste vor jeder Wahl auf. Er findet dein Consent-Banner, klickt dann in einem zweiten frischen Besuch auf „Ablehnen“ und zeichnet erneut auf. Auf „Akzeptieren“ klickt er nie.
Kostenlos, ohne Konto. Eine Seite pro Scan. Ergebnisse bleiben 24 Stunden gespeichert und gelten für dieselbe Adresse; bis zu 5 Scans alle 10 Minuten und 20 pro Tag.
Was der Browser eines Erstbesuchers bekommt
Tracker vor jeder Wahl
Anfragen an Google Analytics und Google Ads, Meta Pixel, TikTok, Microsoft Clarity und Microsoft Ads, Hotjar, LinkedIn, Pinterest, X, Snapchat, Reddit, Criteo und Yandex sowie die Cookies, die sie setzen, bevor der Besucher etwas gewählt hat. Jeder davon ist ein Problem.
Das Consent-Banner
Banner von Cookiebot, OneTrust, Complianz, CookieYes, Borlabs, Usercentrics, iubenda, Didomi, Real Cookie Banner, Osano, Termly, Quantcast, Klaro und weiteren. Tracker auf einer Seite ganz ohne Banner sind ein Problem.
„Ablehnen“ auf der ersten Ebene
Ob „Ablehnen“ oder „Nur notwendige“ auf der ersten Ebene des Banners neben „Akzeptieren“ steht. Braucht das Ablehnen einen Schritt mehr, ist das eine Warnung.
Was nach „Ablehnen“ noch lädt
In einem zweiten frischen Browser klickt der Checker auf „Ablehnen“ und zeichnet erneut auf. Ein Tracker, der trotzdem lädt, ist ein Problem.
Ein Banner, das Relvato nicht sah
Manche Consent-Tools verbergen ihr Banner vor automatisierten Besuchern. Ist ein Consent-Tool auf der Seite, zeigte aber kein Banner, bekommst du eine Warnung: Menschen sehen womöglich etwas anderes.
Was nicht gemeldet wird
Unbedingt erforderliche Cookies (Warenkorb, Sitzung, Login, die gespeicherte Wahl), selbst gehostete Webanalyse und die cookielosen Pings von Google Consent Mode, wenn Werbe- und Analysespeicherung beide auf „denied“ stehen.
Was ein einzelner Besuch nicht zeigen kann
Der Checker sieht eine Seite, aus Europa, einmal. Ein Tag, der nur auf Produkt- oder Checkout-Seiten oder nur für eine Kampagne feuert, taucht hier nicht auf, und Besucher außerhalb Europas bekommen womöglich ein anderes Banner — oder keines.
Ob deine Einwilligung wirksam ist, kann er nicht sagen. Das hängt auch davon ab, was dein Banner sagt, wie die Auswahl dargestellt ist, auf welche Rechtsgrundlage du dich stützt und was deine Anbieter mit den Daten tun; das muss ein Mensch beurteilen, oft ein Anwalt. Der Checker testet den Teil, den ein Browser beobachten kann: was vor einer Wahl und nach „Ablehnen“ lädt.
Und das Ergebnis gilt für heute. Ein Update eines Marketing-Plugins kann ein Pixel in den Header zurückbringen, ein Update des Consent-Tools die Kategorie umbenennen, auf die deine Webanalyse gewartet hat. Relvatos Monitor „Cookie-Einwilligung“ macht dieselben zwei Besuche auf deinen wichtigsten Seiten nach WordPress-, Theme-, Plugin- und WooCommerce-Updates und alarmiert dich per E-Mail, Slack oder Webhook.
Fragen und Antworten
Heißt ein sauberes Ergebnis, dass die Einwilligung auf meiner Website wirksam ist?
Nein — das kann kein automatisierter Test sagen. Wirksame Einwilligung hängt auch vom Text deines Banners, deinen Anbietern und deiner Rechtsgrundlage ab. Relvato testet, was ein Browser beobachten kann: was vor einer Wahl lädt und was nach „Ablehnen“ weiterlädt. Genau dort lagen große Bußgelder, etwa die 150 Millionen Euro, die die CNIL im September 2025 gegen Shein verhängt hat.
Warum besucht er die Seite aus Europa?
In der EU und im Vereinigten Königreich gilt Opt-in: Nicht notwendige Cookies und Tracker warten, bis der Besucher zustimmt. Viele Consent-Tools zeigen je nach Standort ein anderes Banner oder gar keines. Relvatos Browser läuft in der EU und sieht deshalb das Banner, das ein EU-Besucher bekommt.
Klickt er jemals auf „Akzeptieren“?
Nein. Beim ersten Besuch klickt er nichts an, beim zweiten auf „Ablehnen“. Zustimmen würde die Tracker absichtlich laden und nichts darüber verraten, was dein Banner zurückhält.
Er meldet, dass mein Consent-Tool kein Banner zeigte. Warum?
Manche Consent-Tools zeigen das Banner automatisierten Besuchern nicht oder nur in bestimmten Ländern. Relvato hat das Tool auf der Seite gefunden, aber kein Banner gesehen, und konnte deshalb nicht auf „Ablehnen“ klicken. Öffne die Seite in einem privaten Fenster, um zu sehen, was ein Mensch bekommt.
Meldet er Google Consent Mode oder meine eigene Webanalyse?
Nicht für sich genommen. Die cookielosen Pings von Google Consent Mode, gesendet, während Werbe- und Analysespeicherung beide auf „denied“ stehen, werden nicht gemeldet, ebenso wenig Cookies, die die Website zum Funktionieren braucht, oder Webanalyse, die du selbst hostest. Ob deine eigene Webanalyse eine Einwilligung braucht, hängt vom Land und von der Einrichtung ab.
Erfahre, wenn ein Tracker vor der Einwilligung lädt.
Relvatos Monitor „Cookie-Einwilligung“ wiederholt diesen Test nach WordPress-, Theme-, Plugin- und WooCommerce-Updates, auf jeder Website. In jedem Tarif, auch im Free-Tarif: Dort startest du die Läufe selbst oder lässt sie wöchentlich laufen; Pro führt sie zusätzlich nach Updates erneut aus.